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Myokardszintigraphie
Schwierige Patienten und Problemfälle B. Nowak, Klinik für Nuklearmedizin, Universitätsklinikum der RWTH Aachen, 2004
Die Myokardperfusions-SPECT nach ergometrischer oder medikamentöser Belastung ermöglicht die Diagnose oder Bewertung einer koronaren Herzerkrankung (KHK) mit hoher Aussagekraft. Sensitivität und Spezifität des Verfahrens zur Erkennung einer hämodynamisch relevanten KHK werden mit etwa 90% bzw. 80% angegeben. Um diese relativ hohe Genauigkeit des Verfahrens zu erzielen, müssen spezifische Qualitätsansprüche an die Untersuchungstechnik und potentielle Fehlerquellen bekannt sein und Beachtung in der Anwendung finden. Bereits in der Vorbereitungsphase zur Myokardperfusions-SPECT können Grundsteine für ein optimales Untersuchungsergebnis gelegt werden.
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Vitalitätsparameter bei Herzinsuffizienz Jürgen
vom Dahl, Medizinische Klinik II, Krankenhaus St Franziskus, Kliniken
Maria Hilf GmbH, Mönchengladbach, 2004
Bei Patienten mit chronisch ischämischer linksventrikulärer Dysfunktion
("ischämische Kardiomyopathie") kommen im Rahmen der
Therapiestratifizierung, auch aufgrund der zunehmend älteren und
multimorbiden Patientenpopulation mit erhöhten Interventions- bzw.
Operationsrisiken, Untersuchungsmethoden zur Frage der Myokardvitalität
zum Einsatz. Neben der traditionellen TI-201 Myokardszintigraphie (mit
Ruhe- und ggf. Reinjektionsuntersuchung) sind dies die F-18 Fluor
Deoxyglukose (FDG) Positronen Emissions Tomographie (PET), die
Stress-Echokardiographie und neuerdings auch die MRT-1Diagnostik (z.B.
mittels "Late Enhancement")...
Die Zukunft der Nuklearkardiologie Frank
Bengel, Nuklearmedizinische Klinik der TU München, 2004
Es wird immer deutlicher, dass eine reine Charakterisierung von Struktur
und Morphologie des Herzmuskels und der Koronargefäße nicht für eine
effektive Therapieplanung ausreicht. Krankheits-spezifische biologische
Information wird verstärkt gesucht, um individuelle Entscheidungen zu
treffen. Molekulare bildgebende Verfahren erlauben die Visualisierung von
Stoffwechsel, Rezeptoren, Protein- und Genexpression am Herzmuskel sowie
die Erfassung von Endothelfunktion und Plaquebiologie. Sie werden derzeit
präklinisch eingesetzt, um (patho-) biologische und therapeutische
Mechanismen zu durchleuchten und stellen mit hoher Wahrscheinlichkeit eine
wichtige Komponente der kardiovaskulären Bildgebung der Zukunft dar..
Gated SPECT: Technik, Protokolle, Auswertung Stephan
G. Nekolla, Nuklearmedizinische Klinik der Technischen Universität
München, 2004
Mit der "Gated SPECT" Technik steht ein
leistungsfähiges Verfahren zur Verfügung, das die Aussagekraft
nuklearkardiologischer Studien wesentlich erhöht. Die technische
Umsetzung und Auswertung sind einfach - insbesondere verglichen mit
anderen Modalitäten. Der hohe Grad der Automatisierung lässt aber eine
sorgfältige Kontrolle angeraten sein.
Perfusion: Technik, Protokolle, Auswertung Michael Schäfers, Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin, Universitätsklinikum Münster, 2004
Die nuklearkardiologischen Techniken der Myokard-SPECT und -PET beurteilen in Abhängigkeit vom eingesetzten Radiopharmakon und der entsprechenden Methodik (z.B. statisch vs. dynamisch) semiquantitativ oder quantitativ verschiedenste funktionelle und molekulare Parameter vorwiegend des linksventrikulären Myokards. Für die diagnostische Aussage werden die räumliche (regionale Verteilung) des Radiopharmakons und/oder die dynamische Verteilung des Radiopharmakons im Raum über die Zeit verwendet.
Methoden zur Erkennung und Bewertung einer KHK - Abgestufter und rationeller Einsatz der Methoden
Udo Sechtem, Robert Bosch Krankenhaus, Stuttgart, 2003
Es stehen eine Reihe von diagnostischen Verfahren zur Verfügung. Wie können diese Methoden abgestuft und rationell zur Erkennung und Bewertung einer KHK eingesetzt werden?
Klinischer Stellenwert Dr. M. Schwaiger, Department of
Nuclear Medicine, Technischen Universität München
Die Mortalität der koronaren Herzkrankheit (KHK) ist in den
vergangenen Jahren aufgrund verbesserter Erkennung von
Risikofaktoren, Fortschritten in der Therapie und präziseren
Diagnoseverfahren rückläufig.Mit der Entwicklung von
arteriosklerotischen Plaques in den Koronararterien ändert sich das
Ansprechen der Koronargefäße auf einen vasodilatorischen Stimulus.
Entsprechend ist eine eingeschränkte koronare Flußreserve eines
der frühesten Zeichen der KHK. Dies kann szintigraphisch erfaßt
werden.

Beispiele, H. Höffken, Department of Nuclear Medicine, Philipp Universität Marburg
Normalbefund, Ischämie, KHK 
Teaching Points
Fall 1: Revaskularisationsbedürftige KHK ?, R. Dörr, Nuklearkardiologie, Klinik Weisser Hirsch,
Dresden 
Fall 2: Risikostratifizierung vor Knie-OP ?, R. Dörr, Nuklearkardiologie, Klinik Weisser Hirsch,
Dresden 
Fall 3: Präoperative Vitalitätsdiagnostik vor Bypass-OP ?, R. Dörr, Nuklearkardiologie, Klinik Weisser Hirsch,
Dresden 
Fall 4: Vitalität im HW-Bereich vor koronarer Bypass-OP?, R. Dörr, Nuklearkardiologie, Klinik Weisser Hirsch,
Dresden 
Fall 5: Diabetes mellitus Typ II, Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, 2003

Fall 6: Diabetes mellitus Typ II, Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, 2003 
Fall 7: Diabetes mellitus Typ II, Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, 2003 
Fall 8: Diabetes mellitus, Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, 2003 
Fall 9: Angina pectoris, R. Dörr, Nuklearkardiologie, Klinik Weisser Hirsch, Dresden, 2003 
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